Juniorwahl zur BTW 2021

Demokratie erlernen und erleben – so lautet das Ziel der Juniorwahlen, die im Schatten der Bundestagswahlen auch an der Realschule Auerbach stattgefunden haben.

Von der achten bis zur zehnten Jahrgangsstufe durften sich die Schüler und Schülerinnen am Freitag vor der Bundestagswahl in die Wahlkabinen in der Pausenhalle begeben und ihre Stimmzettel in die Wahlurne werfen. Doch nicht nur der Vorgang war aufregend, die spannendste Frage lautete natürlich: Wer liegt bei den Wählern von morgen in der Wählergunst vorne? Insgesamt 18 Wahlhelfer aus der Schülerschaft unterstützten die Wahl nicht nur organisatorisch, sondern zählten noch am gleichen Tag die Stimmen aus. Wie Geschichtslehrer Gregor Forster konstatierte, gab es keine Unregelmäßigkeiten und keine ungültigen Stimmen, womit die Schüler besser als die Erwachsenen abgeschnitten hätten. Bemerkt wurde jedoch ein Fehler beim Zählen der Stimmen, sodass noch einmal nachgezählt werden musste.

Mit 143 von 149 Wahlberechtigten lag die Wahlbeteiligung bei über 95 Prozent. Bei der Zweitstimme gab es zwei gleichstarke Gewinner: CSU und FDP mit jeweils 22 Prozent, gefolgt von der SPD mit 20, den Grünen mit 12 und den Freien Wählern mit 2 Prozent. Linke, AfD und einige kleinere Parteien schafften den Einzug in den Bundestag nicht. Gänzlich anders war die Stimmenverteilung bei der Erststimme. Hier lag die Kandidatin der CSU mit 44 Prozent weit vorne und hätte somit das Direktmandat gewonnen.