Anfang März machten sich sieben Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit dem Tschechischlehrer Pavel Hes und Sr. Lea Steiner mit dem Zug auf den Weg nach Budweis (České Budějovice) in Tschechien. Hier ein Erfahrungsbericht:
Nach drei Umstiegen erreichten wir schließlich die schöne Stadt, wo uns unsere tschechischen Gastgeber, die Austauschschülerinnen und -schüler sowie Sr.Fidelis herzlich empfingen.
Nach einem ersten Kennenlernen führte uns Sr.Fidelis durch die Stadt und zeigte uns viele interessante Orte in Budweis. Anschließend ging es mit etwas Nervosität, aber auch großer Vorfreude in die Gastfamilien. Zwei unserer Schülerinnen übernachteten gemeinsam mit Sr.Lea im Kloster.
Am nächsten Tag durften unsere Schülerinnen und Schüler vier Stunden Unterricht am Gymnasium (Bigy) besuchen. Sie nahmen am Mathematik- und Deutschunterricht teil und konnten so hautnah erleben, wie der Schulalltag an einer tschechischen Schule abläuft. Am Nachmittag fuhren wir mit dem Zug ein Stück aus der Stadt hinaus und wanderten zur Burgruine Mädchenstein. Dort erwartete uns eine spannende Schnitzeljagd. Gemeinsam mit den tschechischen Schülerinnen und Schülern lösten wir verschiedene Aufgaben und durften am Ende eine Schatztruhe öffnen und uns zwei kleine Geschenke aussuchen.
Für den Mittwoch war ein Tagesausflug nach Český Krumlov geplant. Frau Jakesova führte uns durch die wunderschöne historische Stadt und erzählte viele spannende Geschichten über die Stadt. Das Highlight des Tages war jedoch der Besuch des Museums Fotoatelier Seidel. Dort erfuhren wir, wie früher fotografiert wurde, und durften selbst ein gemeinsames Foto in historischen Kostümen machen – ein ganz besonderes Erlebnis.
Am Donnerstag besuchten unsere Schülerinnen und Schüler zunächst noch einmal vier Stunden Unterricht. Am Nachmittag stand ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm: der Besuch des beeindruckenden Schlosses Hluboká mit einer Führung auf Deutsch.
Am Freitag hieß es leider schon wieder Abschied nehmen. Mit vielen neuen Eindrücken, Erinnerungen und Freundschaften traten wir die Rückreise mit dem Zug an.
Für unsere Schülerinnen und Schüler war es ein unvergessliches Erlebnis, unser Nachbarland zu besuchen, eine andere Kultur kennenzulernen und direkt in tschechischen Familien zu leben. Dabei konnten sie nicht nur ihre Sprachkenntnisse verbessern, sondern auch viele neue Freundschaften schließen.
Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten auf beiden Seiten, die diesen Austausch möglich gemacht haben. Das gesamte Projekt wurde finanziell durch Erasmus+ unterstützt und hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll Begegnungen zwischen jungen Menschen aus verschiedenen Ländern sind. Wir hoffen sehr, dass dieser Austausch noch lange in Erinnerung bleibt.